Bürgerdialog IGA 2027
Zurück zur letzten Ansicht

Langfristig hoher Aufenthaltscharakter

05.05.2020 08:56 Sigrid

Neue Gastromie sollte in Verbindung mit Spielplätzen angelegt werden. Die Außenbereich sollten über Bepflanzungen verfügen, die den spielenden Kindern und den Eltern in heißen Sommern Schatten spenden.

Die Auswahl der Pflanzen/Gehölze sollte im Hinblick auf unser sich wandelndes Klima und die örtlichen Gegebenheiten langfristig auch ohne aufwendige Pflege erhalten bleiben und eine ökologische Vielfalt bereithalten.

Ein Teil der Anlage sollte kleine Modellgärten präsentieren, die konkrete, umsetzbare Ideen für effiziente Nutzgärten auf kleinstem Raum, für das moderne städtische Leben zeigt. Nach Beendigung der IGA können Teilflächen zur Nutzung an Bürgerinnen verpachtet werden.

Ideen aus der Permakultur sollten umgesetzt werden.

Die Anlage soll zum Verweilen in größeren und kleineren Gruppen einladen, moderne "Grillplätze", die gemietet werden können und durch geschickte Landschaftsgestaltung, getrennte Räume entstehen lassen, möglichst mit abwechslungsreicher Architektur.

Viele Sitzgelegenheiten, die sich organisch in das Gesamtkonzept einfügen, sollten allen Menschen, die nicht mehr oder vorübergehend nicht so mobil sind, Gelegenheit bieten, die Anlage zu genießen.

Keine Ahnung, wie man mobile Sitzgelegenheiten anbieten kann, ohne dass sie abgeschleppt werden, aber es sollte eine Möglichkeit gefunden werden, damit Menschen in wechselnden Gruppengrößen, an wechselnden Orten aus wechselndem Anlass zusammenkommen können.

 

 

 

1 Kommentar 1 Unterstützung 0 Neutrale Bewertungen 0 Ablehnungen 73 Gelesen

Kommentierung ist nicht geöffnet

ist eine inhaltliche Ergänzung

Permakultur Gestaltungsworkshop

05.05.2020 11:12 SchulgartenGlobus ist eine inhaltliche Ergänzung

Ein Planungsworkshop mit Permakultur-Designern hätte das Potential viele Ideen auf den Tisch zu bringen, von denen dann einige in das Gesamtkonzept einfließen könnten.

Permakultur ist eine Planungsmethode mit sehr ganzheitlichem Ansatz, der möglichst viele Interessen einbezieht und auf sehr langfristige Ergebnisse abzielt.

Es kommt ja darauf an, wie die Stadt, ihre Bewohner und die Natur auf lange Sicht am meisten von der IGA profitieren.

Getreu den Grundsätzen der Permakultur:

Sorge für die Erde! Sorge für die Menschen! Teile die Überschüsse!

Bei diesem Konzept ist der Mensch immer planender, handelnder und gärtnernder Teil der Natur. Der Planungsansatz beinhaltet intensiv genutzte Zonen, wie den Rheinpark, aber auch Randbereiche, die der Mensch weitgehend in Ruhe lässt.

Dafür ist die IGA doch ein gutes Beispiel.

Anmerkung: Der Autor dieses Kommentars ist selber seit vielen Jahren Mitglied im deutschen Permakulturverein: "Permakultur Institut e. V.