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Garten- + Stadtbilder / Vom Nutzen von Metaphern

05.05.2020 19:59 StadtgartenHochfeld

Der Bonifatiusplatz wird zwangsläufig Schaufenster und Rezeption der IGA. An keiner Stelle wird deutlicher, dass die IGA viel mehr als ein Parkprojekt ein städtebauliches Format ist und als solches verhandelt werden sollte.

Das Diskussionsforum „Stadtentwicklung im Dialog“, das Ende November im Lehmbruck Museum stattfand, wurde diesem Anspruch vom Namen her gerecht. Der Gast aus Heilbronn berichtete von der Kombination aus Bundesgartenschau und Stadtausstellung.

In Hochfeld wird im Windschatten der IGA-Gestaltung ein B-Planverfahren für den zukünftigen Standort „Rheinort“ durchgeführt. Die Schaffung von Tatsachen in diesen Größenordnungen wird die vorhandene Infrastruktur vor Belastungsproben stellen. Es entsteht außerdem der Eindruck, dass IGA-Besucherströme und die 4.500 anvisierten neue Nutzer*innen von „Rheinort“, am eigentlichen Stadtteil - Hochfeld vorbei - leben / reisen / besuchen / arbeiten werden?!

Die Anbindung sowohl von IGA als auch von „Rheinort“ könnte über ein zentrales Gateway passieren oder um eine Vielzahl von mäandernden Wegen, die sich das metaphorische Potential von Gärten zu Nutzen machen, die sich zerstreuen und verteilen, Räume öffnen und andere schließen.

Oder machen zwei Inseln alleine schon eine Inselgruppe aus?

Viel mehr als die Schaffung einer weiteren,Highlights sollte die IGA als städtebauliches Phänomen wahrgenommen und partizipativ über den 5. Mai hinaus erarbeitet werden.

 

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